"Flucht, Trauma und Sucht“

"Flucht, Trauma und Sucht“

Menschen die geflüchtet sind, haben einen beschwerlichen, meistens

dramatischen und oft traumatischen Weg hinter sich, bis sie

vorläufig Zuflucht finden können. Damit sind sie aber keineswegs

„angekommen“. Die Fremde mit den Unsicherheiten, Notsituationen

und Bedrängnissen kommt zu den mitgebrachten Ängsten

und Nöten hinzu. Ohne Perspektive, Orientierung und Sicherheit

tragen die Meisten schwer an der psychischen Belastung.

Es ist naheliegend, dass der Konsum von Alkohol, Medikamenten oder

illegalen Drogen für viele Entspannung und Vergessen bedeutet. Konflikte,

Schlaflosigkeit, Ängste, Einsamkeit oder viele Stunden des Nichtstuns lassen

sich damit scheinbar leichter ertragen. Aber auch mitgebrachte Konsumgewohnheiten, um

gefährliche Fluchtsituationen oder Kriegs- und Elendserfahrungen zu ertragen, spielen

eine Rolle. Ein Risiko für Sucht und psychischen  Erkrankungen ist da nicht von der Hand zu weisen.

Felicitas Neumann  berichtet über Grundlagen von Trauma, Traumafolgen und deren Bewältigung.

Die Drogenhilfe Moers und die Suchtberatungsstelle Moers geben Informationen zum Thema  Drogenkonsum, Konsummuster und  Handlungsalternativen im Umgang mit dem Personenkreis.

Anmeldung:

 

Veranstaltungsraum und Adresse:

Rathaus

Projekt Einwanderung Gestalten

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